Ein junger Mann mit Langstock und Sonnenbrille geht über einen Holzsteg der Familiensiedlung Regina-Kägi-Hof, wo auch das Mobile zuhause ist.

Begleitetes Wohnen – ein guter Start ins selbständige Leben

«Mobile – Begleitetes Wohnen» bietet sehbehinderten und blinden Menschen für eine bestimmte Zeit Unterstützung und gezielte Förderung. Die Begleitung bereitet auf ein Leben in grösstmöglicher Selbständigkeit vor. Das Mobile-Angebot eignet sich ebenso für sehende Menschen mit einer Hirnverletzung.

Für Menschen an einem Wendepunkt

«Mobile – Begleitetes Wohnen» unterstützt Menschen, die sich bedingt durch ihre Sehbehinderung, Blindheit oder Hirnverletzung in einer besonderen Lebenssituation sehen. Im Mobile fassen sie neuen Lebensmut und machen sich fit für einen selbständigen Alltag.

Mobile-Klientinnen und -Klienten sind:

  • Junge Erwachsene, die in eine eigene Wohnung oder Wohngemeinschaft ziehen wollen und noch über wenig praktische Erfahrung verfügen.
  • Junge Erwachsene, die im Umgang mit der eigenen Behinderung eine Standortbestimmung wünschen und an ihren alltagspraktischen und sozialen Kompetenzen arbeiten möchten.
  • Menschen, die aufgrund einer raschen Abnahme des Sehvermögens Rehabilitationsbedarf haben und sich beruflich und privat neu orientieren müssen.
  • Sehende Menschen mit einer Hirnverletzung, die den Weg zurück in den Alltag finden wollen.

Ein breites Unterstützungsangebot

Die Unterstützung durch Mobile erfasst alle Lebensbereiche und wird mit den Klientinnen und Klienten individuell vereinbart:

  • Sehbehindertenspezifische Rehabilitation
  • Alltagsbewältigung
  • Lebenssituation: Standortbestimmung und Perspektiven
  • Beratung und Begleitung bei Ausbildung, Arbeit und Beschäftigung
  • Freizeitgestaltung
  • Psychosoziale Begleitung

In der Mobile-Wohnung oder im eigenen Zuhause

Mobile bietet seine Begleitung in zwei Wohnformen an.

  • In der Familiensiedlung Regina-Kägi-Hof, Zürich-Oerlikon. Hier bieten vier Mobile-Wohnungen Wohnraum für insgesamt 7 Personen. Das Wohnen im lebhaften Quartier ermöglicht soziale Kontakte, wichtige Erfahrungen und ein hohes Mass an Autonomie.
  • In der eigenen Wohnung. Die Klientinnen und Klienten werden im vereinbarten Zeitrahmen in der Stadt Zürich und Umgebung unterstützt.

Die Aufenthaltsdauer in einer Mobile-Wohnung ist individuell und reicht von einigen Monaten bis zu mehr als einem Jahr. Die Begleitung in der eigenen Wohnung wird für mindestens drei Monate vereinbart.