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Intensivrehabilitation
Bei akuter Erblindung als Folge von Unfall oder Krankheit ist der Reha-Aufenthalt im geschützten und spezialisierten Umfeld oft ausschlaggebend für die weitere Zukunft der betroffenen Person. Denn sofort über die Möglichkeiten des Lebens mit der Sehbehinderung informiert zu werden, kann das unvermeidliche seelische Tief mildern.
Zentral ist dabei das Üben von sehbehinderungsspezifischen Techniken, um die «innere» Aufmerksamkeit auf die Zukunft zu richten. Zudem kann das Zusammenleben mit Menschen, die ebenfalls von einer Sehbehinderung betroffen sind, helfen, neue Techniken, Fertigkeiten und Sensibilitäten fast nebenbei zu lernen.
Sowohl Wohnheim wie «Mobile – Begleitetes Wohnen» sind für die Rehabilitation nach akuter Erblindung eingerichtet. Ob der Aufenthalt im «Mobile – Begleitetes Wohnen» oder im Wohnheim richtig ist, wird im gemeinsamen Gespräch geklärt.
Ein Rehabilitationsaufenthalt dauert in der Regel drei bis sechs Monate.
