Gerontagogik

Wichtiges Detail: die gelbe Wandleuchte signalisiert als Orientierungshilfe das Ende des Korridors

Auch wenn man sich im Alltag an die Sehbehinderung gewöhnt hat, wenn manchmal Schmerzen oder altersbedingte Gebresten vordergründig mehr belasten: mit der Sehbehinderung besser umgehen zu können, verbessert das Befinden und wirkt sich positiv auf den Allgemeinzustand aus. Die Mühlehalde richtet sich daher primär auf die Sehbehinderung und deren Auswirkungen aus – ohne dass allfällige andere Beeinträchtigungen dabei aus dem Fokus geraten.

In der Mühlehalde nutzen wir eine aus der Erfahrung gewachsene Methode, das Gerontagogik-KonzeptMühlehalde (GKM). Das GKM umfasst Regeln für bauliche Massnahmen und die Einrichtung, das Management des Wohnheims (u.a. die 30 Goldenen Regeln) und die Gerontagogische Pflege.

 
Mithilfe des Systems Daisy kann man in Hörbüchern beliebig navigieren. Geduldig erläutert eine Mitarbeiterin das Gerät

In der gerontagogischen Pflege legen wir den Fokus auf die Sehbehinderung und deren Folgen. Die Pflegemassnahmen unterstützen die Sicherheit in der Bewegung, in alltäglichen Verrichtungen und Fertigkeiten sowie im sozialen Kontakt. So werden nicht nur Alltagshürden abgebaut, sondern auch seelische Schwankungen aufgefangen.